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Häufig gestellte Fragen

Was ist eine SWOT-Analyse?

SWOT bedeutet Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Risiken.
Die SWOT-Analyse ist eine Methode, eine Einrichtung (oder ein Produkt bzw. eine Dienstleistung) auf ihre Position und ihre Stärken und Schwächen abzuprüfen. Ausführliche Informationen gibt es z.B. hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/SWOT-Analyse

Ist das Spiel überhaupt ein Spiel?

An den Anführungsstrichen auf unserer Beschreibung sehen Sie, dass Sie recht haben: Ein Spiel ist es nicht wirklich. Uns ist es aber wichtig, das Spielerische an den ernsten Themen zu betonen, deshalb reden wir konsequent von Spiel. In der Waldorfszene werden Probleme (Schwächen) oft hervorgehoben und verstärkt und vorhandene Stärken fast schon übersehen und dadurch geschwächt.
Ziel ist es in einem positiv froh gestimmten Arbeitsmodus das umzukehren und Stärken zu stärken und Schwächen zu schwächen. (Und aus Risiken die Chancen herauszuspielen) Dabei erschien uns aus der eigenen Erfahrung in der kleinen Arbeitsgruppe heraus das Spielerische sehr wichtig. Nun wollen wir möglichst viele Schulen einladen, diese Haltung auszuprobieren und sehen, was dabei entstehen kann. Das kann und soll von Schule zu Schule unterschiedlich sein.elen Dank für die E-Mail zum „Spiel“ und es freut uns, dass auch Ihre Schule unter denen ist, die sich darauf einlassen und „mitspielen“

Warum gibt es Karten mit aufgedruckten Überschriften und welche ohne Text?

Die bereits aufgedruckten Überschriften sollen Anregungen bieten diese Themen für die jeweilige Schule herunterzubrechen. Ist so ein aufgeworfenes Thema für unsere Schule relevant? Gibt es eine positive oder bestätigende Resonanz und wie kann das für uns ausformuliert und konkretisiert werden? Also bildlich gesprochen: die abstrakte Flughöhe verlassen und auf die konkrete Situation anwenden – „landen“.Wenn zu einem Thema nichts resoniert, dann einfach weglegen und eine leere Karte (quasi Joker-Karte) nehmen und das konkrete Thema draufschreiben und wieder versuchen das so drehbuchmäßig  wie möglich zu konkretisieren und an die eigene Schule anzupassen. (Daher das Medium Spielkarte, die man auch mal Wegdrücken kann.)Aufgabe der Spielleiter*in ist es, das in spielerisch-ernster Art anzuleiten und zu moderieren.

Wir schaffen es nicht zwei Tage oder noch mehr dafür frei zu machen. Können wir das Spiel dann überhaupt nutzen und dürfen wir "mitmachen"?

Wir sind schon überglücklich, wenn möglichst viele Schulen ihre Erfahrungen damit machen, ob das eine 90minütige Konferenzzeit, eine Elternversammlung, eine Gesamtkonferenz oder (schöner Hinweise eine anderen Schule…) eine Vertretungsstunde mit Schüler*innen ist, die ihre Sicht auf die Schule anhand der unterschiedlichen Perspektiven notieren, ist dann fast schon egal. Wir glaube nur, wenn man daraus eine konkrete Aktion an der Schule initiieren möchte, sollte eine etwas längere Zeit mit „einer Nacht dazwischen“ angesetzt werden, mit spielerischer Analyse und dann vor allem Dokumentation des Ganzen und Verabredung von Maßnahmen und ersten Umsetzungsschritten. Spielen und vor allem: Machen!Daher der Rat eine längere Zeit dafür zu verwenden. 

Warum sollen wir unsere Spielzeit dokumentieren und an Sie senden?

Unserer Überzeugung nach, sollte die Dokumentation nicht unterschätzt werden. Daher die entsprechende Karte: Wenn das aufgeschrieben ist erhält es eine etwas größere Verbindlichkeit. Wenn das dann noch möglichst niederschwellig und locker mit anderen geteilt werden kann, dann geht man mit sich selbst eine Verpflichtung zur Umsetzung ein und man kann Erfahrungen von anderen mitnutzen und sich austauschen. Leider hängt es auch bei uns etwas an der Einbindung des Doku-Tools auf der Seite Waldorf 100. Wir arbeiten dran und hoffen schnell eine gute praktikable Lösung anbieten zu können. Bis dahin gerne formlos und frei an die E-Mail-Adresse.Durch dieses Prinzip der gegenseitigen Bestärkung und Unterstützung (bei den weight-watchers abgeguckt) schlagen wir vor, dass möglichst viele Schulen das in demselben Zeitraum tun: „Spielzeit“ von Rosenmontag bis Ostern.Die Arbeitsgruppe wird dann die Dokumentationen anschauen, helfen wo möglich und Verknüpfungen herstellen und die Erfahrungen verdichten, so dass daraus ein Praktiker*innen-Workshop (Kongress) im Herbst 2020 also in der Zeit Waldorf-100-plus! entsteht! Ein Netzwerk!